Marseille, stinkende Flip-Flops & über das Deutschlandspiel

Zurück! ..in der Abtei erstmal noch.

 

Es haben sich ein paar gefreut, dass ich endlich wieder da bin! :) Gerade die kleine Russin, wusste nicht wo ich war, ist auf mich zu gelaufen und hat mich erstmal umarmt, voll süss. :) Ich konnte gar nicht mehr zählen, wie viele mich nach dem Urlaub gefragt haben.. Nun, jetzt ist es nur noch eine Woche Hautecombe. Unglaublich! Als ich am Mittwoch noch in Marseille aufwachte, hatte ich nicht so die Lust, nach Deutschland schon so bald zurück zu müssen (ja, ich bin knallhart hier ehrlich!), aber naja, es ist Zeit.

Aber erstmal zurück zu letzten Dienstag, an dem es hiess, um 20 nach 7 morgens, gehts nach Lyon mit dem Auto.. So früüüüüh. Naja, erstmal zum Bahnhof und mein Ticket geholt, es war übrigens Streik in Frankreichs Bahnhöfen & deswegen fuhr auch kein Zug von Culoz nach Lyon. Ich musste bis 13 Uhr warten, obwohl ich eigentlich gegen 11 hätte fahren sollen. Ich bin fast dann losgefahren, als ich in Marseille ankommen sollte. Da bucht man mal den Zug spät, um nicht so früh los fahren zu müssen..

Als ich dann endlich in Marseille angekommen bin, bestand dann noch die Herausforderung, mein eines Ticket zu erstatten (Empfang erstmal finden) und dann noch die Metro zu finden. Als ich dann auch endlich am alten Hafen die Bushaltestelle endlich gefunden habe (da kommt der also her, wo geht der hin?), bin ich auch endlich im Gemeinschaftshaus Roucas Blanc angekommen. Dort wurde mir mein Zimmer und wo ich kochen kann als erstes gezeigt. Was ich in der ersten Zeit gemacht habe, weiß ich nicht mehr genau, aber ich hab mir das Haus angeguckt, gegessen und erstmal angekommen. Ich glaube, da bin ich auch schon mal runter zur Straße runter gelaufen. Am Abend, nach dem Essen, hab ich mit Vanessa zusammen durch Giséle noch einige andere Ecken des Hauses entdeckt. Giséle war schon mal in dem Haus und kannte daher sich aus. Mann, ich sag euch, das Haus ist groß, so wie das Grundstück, dabei sind die Flure schmal, Stadt eben. Aber das ganze Haus wurde gespendet, immer unglaublich, wie die Gemeinschaft da dran kommt. Sowie dieses unglaubliche Grundstück in Pothier, wo ein Serviteurtreffen ja war. Genau, vorm Abendessen, da ich recht früh ankam, bin ich die Straße links hoch, recht weit, bis kurz nach einem unglaublichen Luxushotel (200-300€ p.P. excl. Frühstück) mit Pool, gelaufen, vorbei an einem Denkmal. Es sieht aus, wie eine gusseiserne Wal oder Schiffflosse. Es soll einmal für die Kolonialkrieger Frankreichs gedenken und an die, ich vermute, vor allem Immigranten aus der Normandie, die nach Marseille eingewandert sind. Sie willkommen heißen. Als ich dann schon auf dem Weg zurück war, war es auch Zeit, denn der Himmel verdunkelte sich schon sehr zu einem Gewitter. Das war wohl das erste in diesem Jahr in Marseille. Die Bewohner meinten, nämlich das noch nicht erlebt in dieses Jahr zu haben. Also hab ich ein etwas untypisches Marseille erfahren. Im Haus gab es dann erstmal essen, wir haben sogar Sprudel zum Trinken gehabt!

 

Am nächsten Tag bin ich die andere Richtung, aber über Stunden, am Meer entlang gelaufen. Dabei habe ich eine Villa (auch von innen-uups) gesehen mit dem Park davor, der nicht so übel war, hat fast den Lärm geschluckt, den Strand gesehen und das Denkmal „Port d'Orient“ besichtigt. Da angekommen hat es auch angefangen zu regnen. Also entschied ich mich, 1,80 zu investieren und mit dem Bus die Strecke zurück zu fahren. Fast hätte ich die Haltestelle verpasst, so schnell ging das mit dem Bus. Am Abend habe ich noch mit Giséle und Vanessa, die bis Sa dort auch Urlaub gemacht haben, Notre Dame de la Garde von Marseille besichtigt. Eine Kirche, die Maria gewidmet ist, was man anhand der immensen Statue weit oben auf der Kirche nicht übersehen kann. Ich war ziemlich froh darüber, was mit anderen machen zu können. Leider habe ich keine so Fotos von mir gemacht.
Dann am Abend, dem erneuten Gewitter fortlaufend, habe ich mir noch ein Wassereis (Yetiwassereis) gekauft und dann haben wir auch einmal Abends zusammen gekocht. Gigi hat ganz toll Fleisch und Gemüse gekocht (übliche Art wie im Kloster) und ich hab das erste Mal gesehen, wie Pommes ausserhalb einer Friteuse gemacht werden (Topf auf, Öl rein, Kartoffeln hinterher). Ist gar nicht mal so leicht die Kartoffeln in so Scheibchenschiffe, wie Pommes eben sind, zu schneiden. Oben im Gemeinschaftsraum (Wohnzimmer) gemeinsam auch gegessen, getanzt und auch gelacht.

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