Lyon 1, 2, 3 Tage lang

Hallo hallo!

 

Vorgestern bin ich nach der Gartenarbeit (Dispo) nach Lyon gefahren, weil die Freiwilligen, die mit der Gemeinschaft ein Service Civique machen, am Freitag ein Treffen hatten.

Wie meistens hier, war das auch wieder recht abenteuerlich.
Das fing schon damit an, dass mir ein 6 Sitzer gegeben wurde ( http://images02.olx-st.com/ui/2/07/80/43140780_2.jpg so sah der wohl mal aus), um zum Bahnhof zu fahren. Damit hab ich mich ein wenig wie mit einem Schlachtschiff gefühlt, weil es ein so langes und großes Auto ist.

Naja, nennt es ruhig typisch Frau, euch erzähl Ichs ausnahmsweise, aber da die Schaltknüppel und alles drum und dran woanders am Auto zu finden waren, hat es ne Weile gedauert, bis ich endlich die Handbremse lösen konnte! Also, ich saß da echt im Auto, alles top und fertig eingestellt und bereit (wer klein ist und immer die Sitzeinstellungen ändern muss weiß Bescheid), nur die Handbremse musste noch weg, aber wooooo ist die?? Leider musste ich feststellen, dass Autos immer noch nicht gelernt haben, zu reden, zumindest nicht dieses Modell. Weiter im Text? als ich kurz losgefahren bin (gar nicht so leicht bei dem Schaltung), bemerkte ich, dass der Schaltknüppel nicht so fest an der Schaltung sitzt, wie er sollte.. Am Ende bin ich dann doch noch pünktlich am Bahnhof angekommen. In Lyon noch kurz nach Perrache umsteigen, Bahnhof raus, H4 (Name des Studentenwohnheims der Gemeinschaft, weil es in der Rue Henri IV liegt, kurz eben H4) finden. Dort war gerade Zeit zu essen und ich hatte die Chance, also, auf Deutsch, das Glück quasi, dass gegrillt und auch noch draußen gegessen wurde!

Na, frisches Brot gab es auch noch, es war also echt Hammer super. Dort wurde dann auch nach und danach "entdeckt", dass ich auch mal wieder da bin, Bella, Karris und eine, die JCN 5Jeune chemin Neuf) ist. Das war schön, wieder erkannt zu werden. Ich hab glatt zwei sozusagen Hamburger gegessen, man, das war lecker! :) Kalb schmeckt nicht so gut..

Naja, dann hab ich auch nicht mehr viel gemacht.

Am nächsten Morgen musste ich früh raus, weil wir (eine, die aus der Schweiz kommt, aus Betahnien, einem anderem Haus der Communite) mit einer Schwester der Gemeinschaft im Auto mitgefahren sind.

Für den Freiwilligen Tag Service Civique haben wir uns nämlich nicht wie beim letzten Mal in 59 getroffen, sondern in einem andern Haus der Gemeinschaft, nahe Lyon, ein wenig weiter außerhalb auf dem quasi Land. Dieses Gelände des Hauses war echt groß und auch ein wenig romantisch-verträumt, da es eine verschlungene, zugewachsene Auffahrt und einen großen, etwas wilden Garten hat.

Bevor die anderen kamen, hatten ich und die andere noch ein wenig Zeit, sich dort umzusehen. Das Haus ist von außen ein wenig verfallen, aber das Grundstück ist echt groß; In dem Haus wohnen mindestens zwei Familien der Gemeinschaft mit ihren Kindern, daher ist der Garten bestimmt gut für die.

Am Anfang haben wir eine kleine Vorstellungsrunde gemacht, mit dabei waren insgesamt vier Deutsche, wir kennen uns alle ja schon seit dem DJiA Seminar, eine ursprünglich von einer frankophonen amerikanischen Insel, die Schwedin Bella und ein Franzose.

Danach hatten wir eine Art "Enseignement"? einer Richtung Psychologielehrerin? über Kommunikation Beziehungen und deren Veränderungen im Lauf des Lebens, also vom Kind bis zum Alter. Das war ganz interessant, nur gegen Ende etwas schwer zu verfolgen, will ich uebermuedet war und wir schon fast é Stunden in dem Raum saßen. Mirjam meint, das war so ermüdend, weil wir es nicht mehr gewohnt sind, auf einem Stuhl zu sitzen, nichts zu machen und nur zuzuhören. Die eine Schwester, die uns da betreut hat, meinte auch, da hatte eigentlich eine Pause noch zwischendurch sein müssen.

Nach dem Essen (im Garten und auch noch Pizza!), hatten wir auch eine Pause, in der wir runter zur Kirche in der Nähe gegangen sind und ein wenig geredet haben.

Da hab ich dann auch mit Laure endlich geklärt, dass ich noch eine Nacht in Lyon bleiben kann, denn ich hatte vor, am nächsten Tag, ein wenig shoppen zu gehen (nichts gefunden!). Also, zurück und dann war auch der Teil mit der Relectuere (Rücklese, Nachlese) dran. Also, dass man zurück sieht und überlegt, was hat man gelernt, was hat es gebracht, wie fühle ich mich jetzt danach. danach haben wir dies in zwei Gruppen geteilt, also in einer kleinen "partager" Runde.

 

Da hab ich auch gemerkt, dass es vielen ähnlich wie mir geht, nicht ganz das, was sie erwartet haben und auch nicht ganz zufrieden, trotzdem bereichernd und auch etwaige Schwierigkeiten, was das Leben mit der Gemeinschaft eben angeht; Auch wurde gefragt, wie man das für Zukünftige verbessern könnte. Da wurde auch sehr viel gesagt. An sich, war der Tag ganz gut, gerade, um die anderen mal wieder zu sehen und sich mal austauschen zu können.

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