Paque Week-end JE

"So zusagen, um nicht so zu sagen"

Jetzt schreib ich wieder mal über Ostern bzw. weiter.
Also, das Weekend Je hat am Samstagnachmittag für mich begonnen. Da sind schon ganz viele und fast alle Jugendlichen für das Wochenende angekommen. Insgesamt waren es etwa über 500 / 600 Jugendliche! Unglaublich viele! Einige haben sogar außerhalb Hautecombe’s und in Zelten schlafen müssen!

 

 

Also, der Samstag begann damit, dass, wie gesagt, das "Orchester" draußen wie drinnen Laune gemacht und Musik gespielt haben. Danach haben ein paar der Gemeinschaft geredet und wir haben getanzt und gesungen, bis es dann gegen fünf oder sechs ne Pause gab. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht mehr, was ich am Samstag vor dem Virgile Pascale (Ostergottesdienst) gemacht habe.. Wahrscheinlich hatten wir da schon Frats eingeteilt bekommen, so dass gegen fünf wir in Frats partager gemacht haben. Wir sollten ein tiefes, schmerzendes Gefühl, was uns bedrückt oder eine schwere, leidende Erfahrung oder was uns bekümmert, teilen, Danach gab es die Angebote, des Reconcillationsabends in der Kirche.. dass wir beichten könnten, mit denen aus der Gemeinschaft reden können, uns die Hände, als Zeichen der Reinigung und Befreiung waschen lassen können.. oder einen Brief schrieben können. Als Zeichen, dass etwas "im Gang" ist, also man eine Reconcilation (Versöhnung) geschlossen hat, konnte man nach jedem Angebot eine kleine Kerze anzünden & sie zu den anderen stellen.
Ich habe lange auf der Bank gesessen und gebetet, weil ich nicht wusste, was für mich das Richtige ist. Zuvor hat mit mir ein Mädchen gesprochen, dass auf etwas eingegangen ist, was ich geteilt habe. Sie hat mir Mut zu gesprochen und mir Fragen gestellt, die mir vieles offenbart haben. Sie hat mich am Ende ganz lieb gedrückt und mit großer Hoffnung nen dicken Schmatzer auf die Wange gegeben, dass ich meinen Weg finde und mich von dem, was ich geteilt habe, befreien kann und es mir hilft, was ich auch wähle. Sie hat mir auch gesagt, ich sollte beten, dass Gott mir helfen kommt. Dass nicht ich sondern er die Worte für mich findet.. Sie hat wirklich mit Überzeugung und Hoffnung mit mir geredet, um mir zu helfen, mich zu befreien. Weil sie es so gerne für mich hofft.. Leute, an dem Tag ist so viel passiert und weit aus mehr, als ich hier banal formulieren kann, aber es war unglaublich. Über Folgen weiß ich nicht genau zu bezeichnen, ob gut oder schlecht, aber es hat mir geholfen. Ja, es hat mich unruhig gemacht aber ich bin wirklich etwas befreiter und es hat geholfen. Wenn ich auch nicht ganz überzeugt bin, dass es eine ganz gute Idee war und mir gedacht habe, hätt ich das lieber nicht gemacht. Aber.. Meine Fragen sind endlich dort, an den sie gestellt werden sollten. Und ich habe dank Gott die Angst hinter einer Angst gefunden.

Am Ende, ich war etwas spät dran, wieder in die Kirche zu kommen, da alle gesungen haben und schon ganz versunken waren. Ich musste aber noch was in den Korb legen & meine Kerze fehlte auch noch, weil wirklich ich endlich etwas hinter mich gelassen bzw. gemacht habe. Gut, dass in dem Moment Natalia kam, die auch spät war mit Ihrem und nach kurzer Absprache sind wir dann gemeinsam nach vorne gegangen und haben ihn in den Korb gelegt und mit den anderen noch sinnig gesungen
Danke Natalia. :)
Meine Kerze konnte ich dann auch nach vorne bringen und dann war nach der Zeit in der Kirche endlich etwas Ruhe bzw. nach dem Gottesdienst um 7, das Essen um halb acht. Als nächstes kam dann der Virgile Pascale (Ostergottesdienst) un neun Uhr abends.

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