Palim Palim!

Moin moin! Euer Nordlicht meldet sich mal wieder!

Mittlerweile bin ich auch wieder östlicher als vor zwei Tagen. Denn, wer mitgelesen hat, weiß, dass ich vom 10.-15. Februar auf dem Zwischen-Seminar (es gibt aber kein Endseminar..) in Séte bei Montpellier (weit im Süden) war.

Wie schon nach Paris war es recht komisch zurückzukommen. Zwar hat mich das Heimweh nicht wie nach Paris gepackt, aber ich habe den Abteigeruch wieder intensiver gerochen, wie nach Paris. Den hab ich das letzte Mal davor im Sommer bei meinem ersten Besuch in der Abtei wahrgenommen!

Ihr fragt euch sicherlich, was wie so alles auf dem Seminar gemacht haben, also, diesmla kann ich sogar inhaltlich was erzählen, denn jetzt verstehe ich auch mehr französisch! ;) (Das erste Seminar war recht.. nunja, ich verstand alles außer französisch ;) )

Nun, uns Freiwills (Freiwilligen) wurde schon am ersten Tag klar gemacht, dass es sich hier nicht um Urlaub handelt, sondern wir hier arbeiten werden müssen. Überraschenderweise hatten wir aber mehr frei als beim ersten Seminar. Sogar zwei Abende und einmal unglaubliche zwei Stunden! Trotzdem haben wir (mit denen ich zu tun hatte) nicht viel von der Stadt gesehen. Naja, wer geht schon in die Stadt, wenn drei Minuten entfernt, das Mittelmeer auf einen wartet.. ;) An dem freien Nachmittag lag ich mit einigen anderen bei etwa 16 Grad und Sonne am Strand und haben erst einmal ordentlich Sonne getankt. Neid ist zwar an dieser Stelle nicht gewollt, aber vermutlich möglich. :D

Nunja, wir hatten über den Tag zwei, drei oder vier Ateliers und über 4 Tage zwei Themen (Europa und grobe Richtung Selbstreflektion). Dort haben wir darüber geredet, wann man den erwachsen ist (wann kann man sich erwachsen nennen, was bedeutet das), über europäische Nationalhelden, Theater gespielt (Stück in einem Theatergenre vorbereiten (ich war in der Parodiegruppe, haben einen Kurzwestern gespielt, der Werbung für Milch macht, bei Interesse Kommi, dann kommt Story ;) )) und Improvisationstheater, wie Aktion & Reaktion oder drei Fotografenposen.
Vorallem das Theater war recht interessant und meistens meistens lustig, nur fragt man sich dabei nach dem Sinn. Inhaltlich haben wir dreimal darüber geredete, welche Fähigkeiten wir den erworben hätten, was wir in der Zukunft machen wollen und der Dienst dafür getan hätte.

Wie Mirjam über das erste Seminar geschrieben hat, war das zweite Seminar zwar auch essenstechnisch besser und ja, ein wenig inhaltlich besser, aber es konnte gesamtheitlich dem "Seminar (..) meiner Entsendeorganisation DJiA nicht (..) das Wasser reichen" (Mirjams Blog: http://mirjaminfrankreich.blogspot.de)

Ich hab schon was mit nehmen können (Finit être "on" et devenir être "je"), doch war es recht sich wiederholend.

Am zweiten Tag wurde uns Freiwilligen erklärt, dass wir für den Freitag ein Event vorbereiten sollen. Es soll ein Fest zwischen Generationen sein, da die ältere Bevölkerung Séte's eingeladen würde. Es gab etwa 6 vorgegebene Espace, darunter Karaoke & dansé, mon plus belle histoire l'amour und Theatre. Das Oberthema war: "Séte á toi d'aimer" (C'est á toi d'aimer, es ist an dir zu lieben) und wir haten um die 4 Tage Zeit alles herzustellen und man muss sagen, einige Espacces haben ehct viel hinbekommen. Wobei der Espace "Karaoke et Danse", auch wegen der Sitzmöglichkeit, Nähe zum Eingang und dem Essen, wohl am nesten besucht war. Unten seht ihr einen kleinen Einblick.. Mein Espace war eigl auch Karaoke, hab dann aber aufgrund der Gruppenazahl mit vielen anderen gewechselt und war dann in Theater. Das war eigl ziemlich unorganisiert, weil wir bis einen Tag vor dem Veranstaltungstag so gut wie nichts machen konnten, naja, bis auf eine Liste der Materialen.. Das hat Aude, eine Französin ganz schön belastet und ihr das Gefühl gegeben, für alles verantwortlich zu sein. Was sie am Ende auch den Tränen nahe gebracht hat.. Es war auch echt nervig, nichts machen zu können..

Theater war.. naja. Aber eigentlich okay.

 

Am Ende wurden alle gelobt.

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