Lyon wird gestürmt ;)

Aktualisiert! (16.11.13)

 

Halli hallo, da bin ich mal wieder!

Heute waren wir in Lyon (eigentlich ist "heute" vor über zwei Tagen..) um St. Benoit zu feiern.

 

Die Ansage war, dass wir in das Studentenwohnheim in Lyon fahren und dort die anderen Freiwilligen um und in Lyon kennen lernen, die ihren Dienst bei der Gemeinschaft chemin neuf machen.

 

Das "Abenteuer" begann schon mal damit, dass wir ganz früh im Dunkeln erstmal das richtige Auto finden mussten. Jolin, wie ich später merkte, das es den ganzen Tag so war, wurde immer nervöser, da uns die Zeit bis zum Zug knapp wurde.

Also, Auto gefunden, reingesetzt (wenn den das mit dem Schlüssel funktioniert) und los zum Bahnhof in Culoz.

Dort angekommen, stellte es sich heraus mit dem rießen Ding von Auto es gar nicht so leicht ist, in jede Parklücke, wenn es sich den eine findet, zu passen. Christina hat aber später dann doch noch einen guten gefunden. Als wir ankamen sahen wir schon unseren Zug - abfahren. Ernüchterung bei dem Ticketkauf, der Nächste fährt erst in einer Stunde.. Nun gut, haben wir dann nicht so schwer genommen und erstmal unseren Proviant geplündert, sind spazieren gegangen und haben die Sonne genossen, oder im Falle von Emils, den Geruch von überhitzdem Autogummi,..

 

Dann endlich im Zug nach Lyon bin ich erst mal nach einer Weile eingeschlafen.. schaukelte so schön im Zug, zu meiner Verteidigung! :) Und vielleicht lag es daran, dass ich vor 6 aufgestande bin..

In Lyon mussten wir erstmal die Metro suchen und dann die richtige Linie. Glücklicherweise hat Laure uns Geld und einen Plan mitgegeben, in dem wir ablesen konnten, welche Linie wir nehmen müssen.

Info nebenbei: "wir" steht für die Freiwilligen auf Hautecombe, Joline, die Niederländen, Emils, der Lette und wir drei Deutschen, Christina, Franziska und natürlich ich. :)

Nach der Metro sind wir dann mit so einem etwa Straßenbahn ähnlichem Gefährt gefahren, dass mich persönlich an die Wuppertalter Schwebebahn erinnert hat. Das beosndere daran war, das es nicht wie normale Gefährte horizontal hielt, sondern mitten im Aufstieg und dann auch innen drin natürlich diagonal war.. ganz schön ungewohnt..

Nun denn, ausgestiegen, den Rest hochgelaufen und schon waren wir in Lyon, chemin neuf 59, dem quasi Gründerhaus von chemin neuf.

Da wir etwas später als gedacht los gekommen sind, nahmen wir an, schon etwas zu spät für das Programm zu sein, tatsächlich fing es aber erst gegen 10 an und da waren wir pünktlich für. Das Foyer bestand aus einem kleinen Vorraum mit Rezeptionskabine und führte dann in den Eingansbereich, in dem man die Auswahl nach oben zu links, rechts oder gerade aus auf die Anhöhe hatte.

Um zu dem Versammlungsraum zu gelangen, wurden wir über die Terasse geführt und alles, was man dazu sagen konnte war: wow. Es war einfach so überragend! Und abends wurde es mit dem Sonnenuntergang noch besser! So überwältigend und so ein Panorama! Dann haben wir die anderen Freiwlligen, etwa insgesamt 18-20 Freiwillige, kenne gelernt. Darunter eine Tschechien, Spanierin, Schwedin, Deutsche, Polinnen, Ungare etc. Uns wurde einiges erzählt und wir haben eine Bibelstelle erhalten, über die Gesprochen wurde. Auf dem Zettel waren auch noch Fragen, wie, was ist für dich deine Mission und so weiter, über die wir eine halbe Stunde uns Gedanken machen sollten. Dafür bin ich auf die Terasse, wie viele andere, gegangen und erst viel es mir schwer, die Fragen zu beantworten. Als ich mich dann darauf eingelassen habe, habe ich nachgedacht und auf die Fragen für mich selbst geantwortet. Ich habe mich zu dem daran erinnert, wofür und warum ich diesen Dienst machen wollte. Für mich, das wieder zurückholen, was ich während de,m Abi von mir geschoben habe, das, was ich möchte und etwas tun, was mich stolz auf mich macht. Danach wurde ein Kennlernspiel, dass ich noch aus Estland kenne, gespielt.

Dafür wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und eine Decke menschengroß dazwischen aufgegangen bzw. gehalten. Jeweils stellte sich dann eine Person auf die andere bzw. andere Seite und sobald die Decke runter gehalten wird, musste so schnell wie möglich der Name des anderen gesagt werden. Der oder Die Eratene, ging dann auf die andere Seite. Die meisten Namen hat man fast gar nicht verstanden.. 

Dann gab es Essen in Lyon und ich saß am quasi englischen Tisch, weil die Tschechin und einieg Polinnen etc. kein französisch sprechen bzw. verstehen konnten. Danach sind wir spazieren gegangen und sind zum römischen Amphitheater, einer Basilika oder so ähnlich und zu einer Dom ähnlichen Kirche gelaufen, die wir von innen ein wenig besichtigt haben. Beeindruckend viel Gold und aufwenige Gestaltung! Ich habe dann mit einigen Freiwilligen und den Deutschen, die ich schon vom VISA-Seminar kannte, geredet. Als wir zurückkamen, wurden Fotos gemacht und wir hatten quasi Pause, di eich auf der Terasse mit Gabriella, Mirjam und Luisa verbracht habe. Wir haben geredet und Gabriella hat uns ein Taktspiel beigebracht. Als wir hoch zum "Continuieren" (Danke an dieser Stelle an Mirjam, für diese frermanischen Neologismus-Verbalisierung) gegangen sind, wurde es nur beendet und wir haben noch genascht. Dann haben wir "Hautecomber" entschieden in die Stadt noch zu gehen und den späteren Zug zurück zu nehmen. In Lyon sind wir dann in der Stadt rumgelaufen, haben ein zweites Foyer von CCN besucht. Dort habe ich auch die Niederländerin vom wiedergetroffen und Emils, der Lette, war bei den Mädels, vor allem bei den Lettinnen vermutlich sehr beliebt. Er war zumindest sehr lange weg. Dank der Letten und der Niederländerin konnte Emils wie Jolien an diesem Tag in seiner bzw. ihrer Heimatssprache sprechen. Wir Deutschen konnten das ja schon auf dem Treffen. Also hatte jder was von dem Tag von der Heimat sozusagen. Später sind wir dann essen gegangen. Und dann ab nach Culoz zurück im Zug. Es war insgesamt ein ganz netter Tag.

Stückchen Lyoner Panorama ©Mirjam Feld
Stückchen Lyoner Panorama ©Mirjam Feld

Damit ihr nicht zu heiss lauft auf die Spannung der Aussicht, hier ein Foto von facebook einer Mitfreiwilligen aus Deutschland. Sie macht ihren Dienst in Lyon und ist gerade in Paris..

©Laura-Isabell Zoch
Bisschen Dachterasse

Hier vom zweiten Mal in Lyon, da war es aber ein etwas schlechteres Wetter..

Kommentar schreiben

Kommentare: 0