Nix los

Aktualisiert! (16.11.13)

 

Moin moin und einen guten Start in die neue Woche wünsche ich euch!

Nach meinem freien Sonntag, dessen Freizeit ich mit Schreiben und Annähen sämtlicher Ettiketen verbracht habe, folgte heute der Start in die neue Woche.

Jetzt neigt sich der Anfang der Woche dem Ende zu und ich kann mit was "Aufregendem" aufwarten: Donnerstag fahre ich nach Lyon!
Dort besuchen wir ein Zentrum von Chemin Neuf und lernen andere Freiwillige der Gemeinschaft kenne. Vielleicht treffe ich dort auch einige vom Seminar wieder, das wäre schön.

Und jeden Montag ist die Reunion um 9/ halb 10 mit Singen und Beten. Am Ende erhält jeder dann den Arbeitsplan und ich bin die ganze Woche, allein und den ganzen Tag bei der Visite. Auch Nachmittags allein! (Ich hab es noch nicht geschrieben, aber am Donnerstag oder Freitag war so enorm viel los bei der Visite, dass ich echt froh war, dass ich nicht alleine die Visite am Nachmittag gemacht habe. Die Touristen hätten fast die Türen eingelaufen und drängten fast bis zur Tür, wir waren so hilflos.. :D Nachmittags kommt auch immer das Schiff an und natürlich bringt das ganz viele Touristen..ausserdem waren noch Ferien bzw. Feiertag und da sind gewöhnlich eh viele Leute da.) Ich befürchtete schon, dass ich solche Massen allein bewältigen müsste. Petrus aber entschied einen heiden Sturm ums Schloss zu schicken, dass selbst das Meer unter meinem Fenster aufgewuehlt war und ich kaum mein Fenster öffnen konnte. Deswegen war morgens keiner (!), ernsthaft, niemand, der eine Vistite machen wollte und nachmittags mit Abstand nur zusammen fünf bzw. sechs Personen. Cooler Weise zwei deutsche Frauen aus Stuttgart, mit denen ich kurz geredet habe. Achja, es beunruhigt eine übrigens, wenn Personen, während man etwas erklärt, immer näher kommen, vor allem, wenn es sich um eine 33 Personen Renter Gruppe handelt.. Nur mal so als Einwurf und wollte ich mal gesagt haben.. ;)

 

Also gibt es wenig über den Tag und die Visite zu erzählen. Diese Woche hat der Cycle A die sogenannte Bethanie(?)-Woche und verbringt alles in Zweiergruppen und in der Frat, das bedeutet für uns anderen keine "Groupe de Priere" am Dienstag und auch kein gemeinsames Essen am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag und kein Fratabend zusammen.

 

Morgen am Dienstag habe ich übrigens frei und den werde ich wieder zum Schreiben und Saugen nutzen. Und da Dienstag eben Dienstag ist auch zum Schweigen. ;)

 

Abends haben wir dann statt der üblichen "Groupe de Priere" in grosser Runde mit den Familien und Süßigkeiten Spiele gespielt. In dem ersten musste man auf den Oberschenkel rhytmisch klatschen und beim dritten Takt den Namen sagen, in der Zweiten Runde den Namen und die Geste und beim dritten nur die Geste alleine, nach dem dritten Klopftakt auf dem Oberschenkel. Dann, in der zweiten Runde, musste man eben den Takt bei behalten und in der Runde hat jeder seine Geste, wie oben beschrieben, gemacht. In der dritten war es nur noch der Takt, ohne Namen und dann erst die eigene Geste und dann die Geste eines Anderen. Dieser musste dann seine eigene Wiederholen und die eines anderen machen.. Das zweite Spiel war Scharade bzw. Phantomime ähnlich. Meine Gruppe hat den zweiten Platz gemacht. Das war ein guter Abend. da ich auch mal die Familien kennen und besser kennen gelernt habe. Danach bin ich noch im Raum geblieben und habe mit Janis, dem Letten, auf englisch geredet. Er wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Söhne für erstmal ein, zwei Jahre in der Batei und Arbeitet hauptsächlich im Garten. Wir haben über die Arbeit, den Glauben und das Leben, warum und für wie lange er hier ist, geredet. Seit dem grüßt er mich immer lächelnd und einmal hat er auch seinen Arm um meine Schulter gelegt (also, dieses kumpelhafte, na, wie gehts). Da war es zwar erst etwa 10 Uhr, aber mittlerweile ist es auch über eine Woche her, ich schätze, dass ich on war und dann schlafen gegangen bin.

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