Hoch und wieder runter gehts und um die Ecke..

Fortgesetzt! (17.11.13)

Einen wunderschönen Tag wünsch ich euch!
Seit ich das letzte Mal geschrieben habe, ist ja etwas Zeit vergangen. Im Groben hatte ich Samstag frei und war Sonntag bei einem protestantischen Gottesdienst. Gestern wurde ich beim Dispo zur Küche eingeteilt und habe einer Polin und einer Lettin das Lied "Hakuna Matata" auf deutsch beigebracht. Ich will ja nicht wissen, wie meine Aussprache klingt, aber bei denen klang das Deutsch sehr interessant. ;) Jetzt muss ich schnell zur Frat: Küchensaubermach-Dienst.

Wieder da! (Wer spielt hier eigentlich Anonyma und ist B. b. a S. ? Viellecht ist meine Grammatik einfach ausgereifter und ich kann divergenter formulieren; ausserdem schreibe ich gegen die Zeit)

Küchendienst war relativ ruhig und ich habe wieder einmal das Geschirr abgetrocknet (klingt leichter, als die Tatsache, gigantische Töpfe zu trocknen ist keine leichte Angelegenheit.). Morgens war ich übrigens beim Arzt. Ich habe noch nicht erzäehlt, dass ich, als ich mit einer kleineren Gruppe zum Aussichtspunkt Bélvèdere den Berg hoch durch eine Wald gewandert bin (runter gehts deutlich schneller, aber nicht weniger anstrengend und gefährlicher als rauf), am Ende von einer Zecke am Arm gebissen wurde. Ausserdem erregt ein kleiner, roter Biss an meinem Bein schon länger meine Aufmerksamkeit. Nun, nach dem Arztbesuch, der franglo verlief (Persönliche Neologismus für französisch-englisch), hab ich einen Mückenstich am Knie, einen Spinnenbiss am Bein und einen Zeckenbiss am Arm, den ich beobachten soll. Toll, welch akribische Sammlung, die ich aber nicht fortsetzen werde..

Am Sonntag war ich also bei einem protestantischen Gottesdienst. Die Fahrt dahin ist übrigens Grund meines gewählten Titels.. Denn erstmal der Privatweg zur bzw. von der Abtei ist kurvig und wird gerne von Michaela, wie Michael Schumacher ähnlich, gefahren.. Dort angekommen war wieder die Parkplatzsuche eine Sache.. Die "Kirche" war ein modernes Gebäude in dem Innen Bänke, wie in einer Kirche aufgestellt waren und natürlich war eine Kanzel und ein Altar auch vorhanden. Der Gottesdienst, sofern ich es so nennen kann, da ja alles auf französisch war und daher eigentlich unverständlich, war abwechslunsweise und angenehmerweise gewohnt und anders als die Messen, die ich auf Hautecombe kenne. Es tat so gut zu diesem Gottesdienst mal zur Abwechslung zu gehen. Natürlich waren Psalme und Vaterunser auch dabei, aber es war ohne Kreuzigung, verbeugung und demütiges Knien doch echt anders und entspannter für mich. Die Rückfahrt hat Michaela einen anderen Weg genommen, die "Rue de vine". Der Name erklärt sich, wenn ich euch erzähle, dass wir echt über ein unendlich, enormes Gebiet voller Weinberge gefahren sind. Wirklich unglaublich! Es war ein echt langer weg und wo man hingeshenen hat, Weinberge und Berge und kleine Dörfer! Es war so herrlich! Wenn ich irgendwann mal ein Auto mir nehme oder noch mal dahin fahre, versuche ich mal davon Fotos zu machen, das ist einfach so eine unglaubliche Aussicht gewesen. Einfach überwältigend.. Was isch danach an diesem Sonntag gemacht habe.. Leute, es tut mir Leid.. Aber ich habe von Brigitte am Montag oder Deinstag, als wir zur Bank gefahren sind, gelernt, waum auf Frankreichs Straßen diese kleinen Pfeile auf den Streifen gemalt sind: Sie signalisieren das Ende der Überholmöglichkeit und kündigen durchgehende Strassenlinien an. Also, achte auf die Pfeile auf der Strasse. :D Ansich ist sowieso der Verkehr in Frankreich so verrückt und anders. Allein was sich da tumelt.. Da die Gemeinschaftsautos alle Spenden sind, ist es klar, dass diese nicht ganz neu sind und alle eine Macke habe. Ich nahm an, klar, dass ist bei den Auto eben so, aber man hört auf allen Straßen so welche Art von Autos.. Auf dem Treffen in Lyon, das erste, habe ich auch mit einem deutschen Freiwilligen gesprochen, der lange in Frankreich gelebt hat und er meinte, das sei so, weil das Auto hier nicht so ein Statussymbol wie in Deutschland wäre und daher die Autos ein wenig heruntergekommen sind. Obwohl ich hier schon mehrere Mercedes (!) und BMW gesehen habe. Aber hauptsächlich Renaults und französische Automarken. Hier würden ausserdem viele Autos nicht durch das herrlich typisch deutsche TÜV kommen, sagte er auch. Nun denn, mal sehen, was ich noch so erlebe.

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Kommentare: 1
  • #1

    M. (Dienstag, 29 Oktober 2013 19:10)

    Frag uns mal, wie sich deine Grammatik für uns liest......Aber, wir wissen ja, es ist nur die falsche Tastatur!
    Bleib, wie du bist...B b. a S.